SYMBIOSE

I.SYMBIOSE
II. MYKORRHIZA-Impfstoffe
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Endomykorrhiza
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Ektomykorrhiza
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Ericoide Mykorrhiza
III. WELCHE PILZE WERDEN IN IMPFSTOFFEN VERWENDET
VI. WIE PFLEGT MAN MYKORRHIZENPILZE
V. WIE MAN MYKORRHIZENPILZE PERIODISCH DÜNGT
VI. SEHR WICHTIGE FRAGEN VON KUNDEN
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Das Besprühen von mit Fungiziden behandelten Pflanzen
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Kann die Pflanze die Mykorrhiza vor Fungiziden schützen
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6 Pilze und eine Pflanze - wer zuerst kommt, mahlt zuerst
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6 Pilze und eine Pflanze - Krieg oder Frieden
VII. BONUS – WIE MAN EIN PFLEGELEICHTES RASEN ANLEGT
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AUSSAAT DES RASENS
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VERLEGUNG VON ROLLRASEN
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PFLEGE ÄLTERER RASENFLÄCHEN
Aeration
Vertikutieren
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STADION-MYTHOS – Erklärung

I. SYMBIOSE
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Einteilung der Pflanzen
nach Mykorrhizatypen ![]() Die Einteilung von Pflanzen nach Mykorrhizatypen kann je nach Ökosystem und spezifischen Umweltbedingungen variieren. Im Allgemeinen wird jedoch der folgende durchschnittliche prozentuale Anteil der einzelnen Mykorrhizatypen angenommen: 1. Arbuskuläre Mykorrhiza (Endomykorrhiza, AM) – Anteil der Pflanzen: ca. 70–80 %
Beispiele: Die Mehrheit der Landpflanzen, darunter Getreide, Gräser, Gemüse, viele Kulturpflanzen, Laubbäume und Sträucher. 2. Ektotrophe Mykorrhiza (Ektomykorrhiza, EM / ECM) – Anteil der Pflanzen: ca. 10–15 %
Beispiele: Vor allem Waldbäume wie Kiefer, Eiche, Birke, Buche und Fichte. 3. Ericoide Mykorrhiza (ERM) – Anteil der Pflanzen: ca. 1–2 %
Beispiele: Pflanzen aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae), z. B. Heidekraut, Heidelbeeren, Rhododendren. 4. Orchideenmykorrhiza (OM) – Anteil der Pflanzen: ca. 1–2 %
Beispiele: Alle Arten der Orchideenfamilie (Orchidaceae). 5. Ektendomykorrhiza (EEM) – Anteil der Pflanzen: ca. 1 %
Beispiele: Einige Nadel- und Laubbäume, z. B. Birke. 6. Monotropoide Mykorrhiza (MM) – Anteil der Pflanzen: weniger als 1 %
Beispiele: Chlorophyllfreie Pflanzen aus der Familie der Heidekrautgewächse, z. B. Monotropa (Indian Pipe). 7. Nicht-mykorrhizierte Pflanzen - Anteil der Pflanzen: ca. 5–10 %
Beispiele: Einige Wasserpflanzen und spezialisierte Arten, die keine Mykorrhiza bilden. Die angegebenen Werte sind Schätzungen und können je nach ökologischen und regionalen Bedingungen abweichen, geben jedoch einen guten Überblick über die Verteilung der Mykorrhizatypen unter den Pflanzen.
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VORTEILE DER IMPFUNG

DIE ABSORPTIONSFLÄCHE VON WURZELN WIRD UM MEHRERE DUTZEND MAL VERGRÖSSERT

ZUGANG ZU SCHWIERIG VERFÜGBAREN MINERALSTOFFEN

ERHÖHTE BESTÄNDIGKEIT GEGEN AUSTROCKNEN

EFFIZIENTERE VERWENDUNG VON DÜNGEMITTELN
- Doppelte Absorption von N (Stickstoff).
- Viermal höhere Absorption von P (Phosphor).
- Eineinhalbfach höhere Absorption von K (Kalium) durch die Wurzeln.

- PHYSISCHER SCHUTZ. Um die Wurzeln geflochtenes Myzel bildet eine wirksame Barriere gegen verschiedene krankheitserregende Organismen.
- CHEMISCHER SCHUTZ. Pilze neigen dazu, Substanzen mit einer ähnlichen Wirkung wie Antibiotika freizusetzen, und indem sie Giftstoffe aufnehmen, reinigen sie das Substrat von ungünstigen Substanzen.



- "Gibt es einen Unterschied zwischen der Impffrist für Laubbäume und der Impffrist für Nadelbäume?".
Organischer Dünger mit Mykorrhiza
wann wirkt er besser als eine reine Mykorrhiza-Impfung?
Mykorrhiza wird häufig als „Wundermittel“ für Pflanzen dargestellt. In der Praxis hängt ihre Wirksamkeit jedoch nicht nur von der Qualität des Präparats ab, sondern vor allem von den Bodenbedingungen sowie der Art der Anwendung. Das bloße Einbringen einer Mykorrhiza-Impfung in das Pflanzloch führt nicht immer zum gewünschten Ergebnis.
Warum ist reine Mykorrhiza im Boden oft wenig wirksam?
Mykorrhizapilze bewegen sich im Boden nicht aktiv über größere Entfernungen. Eine Besiedlung erfolgt nur dann, wenn Sporen oder Pilzhyphen direkten Kontakt mit jungen, lebenden Wurzeln haben. In der Praxis ist die Wirksamkeit daher oft zufällig, wenn das Präparat lediglich punktuell in den Boden oder in Belüftungslöcher eingebracht wird.
Zusätzlich benötigen frisch gepflanzte Pflanzen häufig Zeit, um das intensive Wurzelwachstum wieder aufzunehmen. In dieser Phase kann die Mykorrhiza inaktiv bleiben, insbesondere in Böden, die:
- arm an organischer Substanz sind,
- austrocknen,
- biologisch „tot“ sind.
Worin liegt der Vorteil eines
'Pflanzendünger mit Mykorrhiza 4x1'?
Ein organischer Dünger mit Mykorrhiza-Zusatz: 'Pflanzendünger mit Mykorrhiza 4x1', wirkt anders als eine reine Mykorrhiza-Impfung. Sein Vorteil liegt nicht in einer größeren Menge an Pilzen, sondern darin, dass er ein Umfeld schafft, in dem die Mykorrhiza reale Chancen hat zu überleben und sich effektiv mit den Pflanzenwurzeln zu verbinden.
Unter extremen Bedingungen kann Mykorrhiza, wenn sie nicht sofort auf eine Wurzel trifft, ihr Leben durch die im Dünger enthaltene organische Substanz aufrechterhalten. Dabei bildet sie weder aktiv Kolonien noch vermehrt sie sich intensiv – sie verbleibt vielmehr in einer Art Ruhezustand und wartet darauf, dass das junge Wurzelsystem zu wachsen beginnt und eine Symbiose ermöglicht.

Wie funktioniert das in der Praxis?
- Mykorrhizapilze können – ähnlich wie andere Bodenpilze – Enzyme ausscheiden, die organische Stoffe abbauen, beispielsweise Pflanzenreste, feine Biomasse oder Humusverbindungen.
- Durch diesen Abbau entstehen einfache Kohlenstoffverbindungen (Zucker, organische Säuren), die der Pilz vorübergehend als Energiequelle nutzen kann.
- Dies ersetzt jedoch keine echte Symbiose mit der Pflanze. Es handelt sich vielmehr um eine Art „Überlebensmodus“, der dem Pilz ermöglicht, die Zeit zu überstehen, bis er auf eine Wurzel trifft und eine tatsächliche Zusammenarbeit eingehen kann.
Mit anderen Worten: Mykorrhiza kann eine gewisse Zeit selbstständig wie ein typischer saprophytischer Bodenpilz funktionieren – gewissermaßen „auf Sparflamme“ – und dabei organische Stoffe aus dem Boden oder aus dem organischen Dünger nutzen. In dieser Phase bildet sie keine Kolonien und vermehrt sich nicht, erhält jedoch ihre Stoffwechselaktivität und die Fähigkeit zur Wurzelbesiedlung aufrecht.
Beispiel:
Wird Mykorrhiza zusammen mit einem organischen Dünger, der reich an organischer Substanz ist (Kompost, Humus, Kohlenhydrate), in den Boden eingebracht, kann das Pilzgeflecht:
- einen Teil der einfachen Kohlenstoffverbindungen aus dieser organischen Masse nutzen,
- seine enzymatische Aktivität aufrechterhalten,
- nicht absterben, während es auf Kontakt mit der Wurzel wartet.
Und genau darin liegt der tatsächliche biologische Vorteil eines organischen Düngers mit Mykorrhiza 'Pflanzendünger mit Mykorrhiza 4x1' gegenüber einer reinen Mykorrhiza-Impfung.

Zusätzliche Vorteile eines organischen Düngers mit Mykorrhiza
- Verbesserung der Bodenstruktur,
- Stabilisierung der Bodenfeuchtigkeit,
- Erhöhung der biologischen Aktivität des Substrats,
- Unterstützung der Regeneration des Wurzelsystems nach der Pflanzung,
- höhere Wahrscheinlichkeit einer dauerhaften Verbindung zwischen Pilz und Wurzel.
Dadurch ist die Mykorrhiza kein „isolierter Zusatz“, sondern Teil eines Mikroklimas, das die Besiedlung und Entwicklung des Wurzelsystems fördert. Die Anwendung eines organischen Düngers mit Mykorrhiza erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass junge Pflanzen schneller und stabiler eine Verbindung mit dem Pilz eingehen, was sich wiederum positiv auf Wachstum und Pflanzengesundheit auswirkt.
Wann ist eine solche Lösung besonders sinnvoll?
- beim Pflanzen von Gehölzen und anderen Pflanzen ins Freiland,
- beim Einmischen in das Pflanzloch,
- bei der Anwendung in Belüftungslöchern im Wurzelbereich bereits wachsender Pflanzen.
Unter realen Gartenbedingungen entscheidet vor allem das Bodenmilieu über die Wirksamkeit der Mykorrhiza – nicht allein die Menge der Sporen. Ein organischer Dünger mit Mykorrhiza ersetzt weder eine fachgerechte Pflanzung noch die richtige Bewässerung oder Bodenvorbereitung, erhöht jedoch deutlich die Wahrscheinlichkeit, dass die Mykorrhiza ihre Funktion tatsächlich erfüllt.
Zusammenfassung
Mykorrhiza funktioniert nur unter geeigneten Bedingungen. Ein organischer Dünger mit Mykorrhiza-Zusatz ist keine „Magie aus dem Sack“, sondern ein Werkzeug zum Aufbau eines geeigneten Umfelds für die Entwicklung des Wurzelsystems. Besonders sinnvoll ist diese Lösung überall dort, wo nicht ein kurzfristiger Effekt, sondern eine langfristige Unterstützung der Pflanzen nach der Pflanzung entscheidend ist.
II. MYKORRHIZA-Impfstoffe
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Arbuskuläre Mykorrhiza (Endomykorrhiza, AM)

In diesem Fall haben wir es mit Endomikorrhize zu tun, Myzelhyphen dringen in die Zellwände der Wurzeln ein und kommen direkt mit der Zellmembran in Kontakt. Endomykorrhiza besteht aus über 130 Pilzarten der Klasse „Glomeromycota“, die typische Gattung ist 'Glomus' - ca. 200 Arten gehören zu dieser Gruppe, wobei diese Zahl höher sein kann.


- Wurzelgemüse: Kartoffeln, Rüben, Karotten, Petersilie, Topinambur, Sellerie, Steckrüben usw.
- Fruchtgemüse: Zucchini, Kürbis, Auberginen, Gurken, Paprika und Tomaten usw.
- Hülsenfrüchte: Bohnen, Erbsen, Saubohnen usw.
- Zwiebelgemüse: Knoblauch, Zwiebel, Lauch etc.
- Blattgemüse: Spinat, Mangold, Blattrüben usw.
- Rübengemüse: Radieschen, Rüben usw.



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Der reale biologische Vorteil
von Dünger mit Mykorrhiza gegenüber reiner Inokulation In der gärtnerischen Praxis ist eine reine Mykorrhiza-Impfung oft wenig wirksam, da die Pilze einen direkten Kontakt mit aktiv wachsenden Wurzeln benötigen. In armen, trockenen oder biologisch „toten“ Böden bleiben die Sporen häufig inaktiv oder sterben ab, bevor es zur Besiedelung kommt.
Organischer Dünger mit Mykorrhiza bietet einen realen biologischen Vorteil, weil er ein Milieu schafft, in dem die Pilze überleben und metabolisch aktiv bleiben können, auch wenn der Wurzelkontakt nicht sofort erfolgt. Durch die enthaltene organische Substanz kann die Mykorrhiza vorübergehend wie ein Bodenpilz funktionieren – sie erhält ihre Enzymaktivität aufrecht und „überdauert“ bis zum Kontakt mit der Wurzel, anstatt nach der Ausbringung abzusterben. Ergebnis:
Genau diese Fähigkeit, die biologische Aktivität der Pilze vor dem eigentlichen Wurzelkontakt aufrechtzuerhalten, ist der entscheidende, praxisrelevante Vorteil von Dünger mit Mykorrhiza – insbesondere unter realen, nicht optimalen Bodenbedingungen. Der Dünger mit Mykorrhiza "Pflanzendünger mit Mykorrhiza 4x1" ist weder ein typischer Dünger noch eine reine Mykorrhiza-Impfung, sondern eine kombinierte Lösung, die die Wirksamkeit der Mykorrhiza unter realen Gartenbedingungen deutlich erhöht. Pflanzendünger mit Mykorrhiza 4x1
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WIE MAN MYKORRHIZA ANWENDET
Nachfolgend finden Sie Grafiken zu Thuja, die Methoden der Mykorrhiza-Impfung sind jedoch beim Pflanzen aller Gehölze und Pflanzen analog. Kurz gesagt: Die Mykorrhiza wird immer direkt an die Wurzeln appliziert, damit der Pilz unmittelbaren Kontakt mit dem Wurzelsystem hat. Im Folgenden beschreibe ich kurz die Anwendung der Mykorrhiza in drei Varianten: während der Pflanzung, kurz nach der Pflanzung sowie bei älteren Pflanzen.
1. Mykorrhiza-Impfung bei der Pflanzung

- In das vorbereitete Pflanzloch wird ein Dünger mit Mykorrhiza, z. B. Pflanzendünger mit Mykorrhiza, eingebracht, ohne ihn mit dem Boden zu vermischen.
2. Mykorrhiza-Impfung kurz nach der Pflanzung

- Erfolgt die Impfung kurz nach der Pflanzung, werden mit der Hand (oder einem kleinen Löffel) von jeder Seite der Pflanze jeweils drei Löcher gemacht.
- Die Löcher werden bis in die Wurzeltiefe (möglichst nah am Wurzelsystem) angelegt, sodass die Mykorrhiza direkt in diese Öffnungen eingebracht werden kann.
- Anschließend wird gewässert und die Löcher werden wieder verschlossen.
3. Mykorrhiza-Impfung bei älteren Pflanzungen

Die Vorgehensweise ist grundsätzlich identisch wie bei frisch gepflanzten, noch nicht geimpften Pflanzen.
- Erfolgt die Impfung längere Zeit nach der Pflanzung, werden mit einem Stab oder Stock von jeder Seite der Pflanze jeweils drei Löcher in den Boden gestochen.
- Die Löcher werden bis in die Wurzeltiefe (möglichst nah am Wurzelsystem) angelegt, sodass die Mykorrhiza in diese Öffnungen eingebracht werden kann.
- Anschließend wird gewässert und die Löcher mit Boden verschlossen.
- Ektotrophe Mykorrhiza (Ektomykorrhiza, EM / ECM)

In diesem Fall sind die Hyphen des Myzels mit Pflanzenwurzeln verwoben, bilden ein Geflecht übernehmen die Wurzelfunktionen. Der Ektomykorrhiza-Impfstoff ist auf Bäume und Sträucher hauptsächlich aus den folgenden Familien anwendbar: Pinaceae, Cupressaceae, Fagaceae, Betulaceae, Salicaceae, Dipterocarpaceae, Myrtaceae und Caesalpinaceae.
Beispiele sind z. B.: Kiefer, Fichte, Tanne, Lärche, Douglasie, Haselnuss, Zeder, Eiche, Birke, Buche, Kastanie, Hainbuche, Erle, Pappel, Linde e

BEISPIELE FÜR EKTOMYKORRHIZA
Die Entwicklung vieler Pflanzenarten ist vollständig von der Anwesenheit einer bestimmten Pilzart abhängig – fehlt der Pilzpartner, bedeutet das den Tod für die Pflanze. Aber auch viele bekannte Hutpilzarten reifen nur dann aus, wenn das Myzel Zugang zu den Wurzeln der Bäume hat. Deshalb spricht man bei dieser Form der Symbiose von Mutualismus.

Mykorrhiza ist bei Waldbäumen ein weit verbreitetes Phänomen. Hier zeigen manche Pilze eine Spezialisierung bei der Partnerwahl und beschränken sich auf bestimmte Baumarten, zum Beispiel:
PILZE UND IHRE PARTNER
- Birkenpilz (Leccinum) und Birke
- Steinpilz (Boletus) und Kiefer, Rotbuche, Eiche oder Hainbuche
- Edel-Reizker (Lactarius deliciosus) und Fichte oder Kiefer
- Gemeiner Butterpilz (Suillus luteus) und Waldkiefer
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Ericode Mykorrhiza (ERM)



III. WELCHE PILZE SIND BESTANDTEIL DER SYMBIOM-IMPFSTOFFE
Es gibt viele verschiedene Arten von Mykorrhizapilzen, die sich in ihren Eigenschaften unterscheiden. Einige Pilze sind besonders wirksam bei der Verbesserung von Wachstum und Stressresistenz von Pflanzen, andere bei der Erhöhung der Verfügbarkeit von Nährstoffen, und wieder andere bei der Reduzierung von Wassersstress oder der Steigerung der Krankheitsresistenz.

- Claroideoglomus etunicatum ist ein Pilz, der besonders wirksam ist, um das Wachstum und die Stressresistenz von Pflanzen zu verbessern.
- Claroideoglomus claroideum ist ein Pilz, der besonders wirksam ist, um die Verfügbarkeit von Nährstoffen für Pflanzen zu erhöhen.
- Rhizophagus irregularis ist ein Pilz, der besonders wirksam ist, um den Wassersstress bei Pflanzen zu reduzieren.
- Funneliformis geosporus ist ein Pilz, der besonders wirksam ist, um die Krankheitsresistenz von Pflanzen zu erhöhen.
- Funneliformis mosseae ist ein Pilz, der besonders wirksam ist, um die Produktivität von Pflanzen zu steigern.
- Glomus microaggregatum ist ein Pilz, der besonders wirksam ist, um die Bodenstruktur zu verbessern.
- Mykorrhizapilze helfen den Pflanzen, Nährstoffe und Wasser aufzunehmen, was zu schnellerem Wachstum und höheren Erträgen führt.
- Mykorrhizapilze helfen den Pflanzen, mit Stress umzugehen, wie z.B. Trockenheit, Krankheiten oder Schädlingen.
- Mykorrhizapilze tragen zur Bildung von Bodenaggregaten bei, was die Bodendurchlässigkeit und Wasserrückhaltung verbessert.

IV. WIE MAN MYKORRHIZA PILZE PFLEGT

V. PERIODISCHE DÜNGUNG VON MYKORRHIZAPILZEN
- Erhöhtes Wachstum und Entwicklung der Pflanzen.
- Erhöhte Resistenz der Pflanzen gegen Krankheiten und Schädlinge.
- Erhöhte Trockenheitstoleranz der Pflanzen.
- Erhöhte Erträge.

- Tierexkremente: sind ebenfalls eine gute Quelle von Nährstoffen.
- Zerkleinertes Holz: liefert Lignin, das von Mykorrhizapilzen abgebaut wird.
- Pflanzenreste wie Blätter, Gras oder Unkraut: können ebenfalls zur Düngung von Mykorrhizapilzen verwendet werden.


VI. SEHR WICHTIGE 4 FRAGEN VON KUNDEN
- Verwenden Sie Fungizide nur, wenn dies unbedingt erforderlich ist
- Verwenden Sie Fungizide in möglichst geringer Konzentration
- Gießen Sie die Pflanze reichlich nach der Anwendung des Fungizids


- Spezifische Anpassung: Pilz und Pflanze müssen in Bezug auf die Art zueinander passen.
- Gesundheitszustand der Pflanze: Gesunde Pflanzen sind anfälliger für Mykorrhiza als kranke oder geschwächte Pflanzen.
- Bodenzustand: Fruchtbare und gut durchlüftete Böden begünstigen die Mykorrhiza mehr als arme und schlecht durchlüftete Böden.
- Temperatur: Mykorrhiza gedeiht am besten bei Temperaturen zwischen 15 und 25°C.


- Pilze, die besser angepasst sind, um Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen, können diese mit weniger angepassten Pilzen teilen.
- Pilze produzieren Ausbreitung fördernde chemische Substanzen im Boden, die auch anderen Pilzen zugutekommen können.
- Mykorrhizapilze erzeugen chemische Substanzen, die Pflanzen vor Krankheitserregern schützen können und zugleich auch anderen Pilzen nützen können.
Im Allgemeinen sind Mykorrhiza-Pilze nützliche Organismen, die das Wachstum und die Entwicklung von Pflanzen positiv beeinflussen können. Bei einem Impfmittel, das mehrere verschiedene Pilzarten enthält, besteht die Möglichkeit, dass einige davon konkurrenzstärker sind als andere. Grundsätzlich sind Mykorrhiza-Pilze jedoch in der Lage, zusammenzuarbeiten, um für die Pflanze die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen.
Zusammenfassung des Artikels
Wenn die Impfung einer Pflanze durch Besprühen der oberirdischen Teile erfolgt, hat der Pilz nur eine geringe Chance, in den Wurzelbereich zu gelangen und eine Symbiose einzugehen. Zur Erinnerung für weniger Eingeweihte: Mykorrhiza beruht ausschließlich auf der Verbindung des Pilzmyzels mit den Wurzeln – nicht mit Blättern oder Stängeln der Pflanzen. Die Lösung ist eine direkte Anwendung im Wurzelbereich, wodurch ein unmittelbarer Kontakt zwischen dem Myzel und der Pflanzenwurzel ermöglicht wird.

Wichtig
Bei der Anwendung von Mykorrhiza ist zu beachten, dass nach der Behandlung:
Für mehrere Wochen keine mineralischen Düngemittel verwendet werden sollten! Diese können durch organische Dünger ersetzt werden, was den Pilzen ein ungestörtes Wachstum ermöglicht. Mykorrhiza sollte ausschließlich mit organischen Düngern kombiniert werden. Beispiele sind:
- Hornspäne
- Hornmehl
- Mischung aus Mist (Pferde- und Rinderdung)
Unsere Preise sowie Informationen zu organischen Düngern, z. B. worin sich Hornspäne und Hornmehl unterscheiden, finden Sie im Artikel: Düngemittel.

VII. BONUS – WIE MAN EIN PFLEGELEICHTES RASEN ANLEGT
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AUSSAAT DES RASENS
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VERLEGUNG VON ROLLRASEN
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PFLEGE ÄLTERER RASENFLÄCHEN
Aeration
Vertikutieren
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STADION-MYTHOS – Erklärung
Aufgrund der häufigen Nachfragen habe ich mich entschlossen zu beschreiben, wie man einen Rasen optisch verbessert. Einige praktische Maßnahmen, damit das Gras grüner wird und sich leichter pflegen lässt. Wie immer ist die richtige Anlage entscheidend – im Folgenden beschreibe ich sowohl die Neuanlage als auch die Verbesserung eines bestehenden Rasens.

Rasen wird auf zwei Arten angelegt: durch Aussaat oder durch Verlegung von Rollrasen.

- AUSSAAT DES RASENS
Hinweis – Vor jeder Rasenanlage sollte noch vor der Bodenvorbereitung ein Maulwurfschutzgitter verlegt werden. Das ist die effektivste Methode, um den Rasen vor unerwünschten Erdhügeln zu schützen, insbesondere bei einer Neuanlage.

Bei der Aussaat mischen wir dem Boden folgende Komponenten bei:
- Kompost
- Niedermoortorf pH 5–7
- Bentonit
- Mykorrhiza
Reihenfolge – Zuerst werden Kompost, Niedermoortorf und Bentonit in den Boden eingearbeitet und gründlich vermischt.
Die besten Ergebnisse erzielt man durch die Kombination von Niedermoortorf, Bentonit und Mykorrhiza. Niedermoortorf verbessert die Bodenstruktur und speichert Feuchtigkeit, Bentonit stabilisiert den pH-Wert und unterstützt die Nährstoffspeicherung, und Mykorrhiza geht eine dauerhafte Symbiose mit den Graswurzeln ein und fördert deren Entwicklung sowie Widerstandskraft. Zusammen schaffen diese Zusätze optimale Bedingungen für die Bewurzelung, gleichmäßiges Wachstum und eine gesunde, intensive Grünfärbung des jungen Rasens.

- Bentonit: Aufgrund des geeigneten pH-Bereichs für Gras ist Bentonit eine sehr sinnvolle Ergänzung. Es ist kein Mittel zur Entsäuerung des Bodens (dafür wird Kalk verwendet), hilft jedoch durch seine Eigenschaften, die Bodenbedingungen zu stabilisieren und pH-Schwankungen zu reduzieren. Das kann das Auftreten bestimmter Unkräuter einschränken, die saure Böden bevorzugen, z. B. Moose. Der wichtigste Vorteil ist jedoch die Fähigkeit von Bentonit, Wasser sowie darin gelöste Nährstoffe zu speichern. Mehr zur Anwendung von Bentonit, z. B. in Hochbeeten, habe ich im Artikel „Bodenverbessernde Zuschläge“ beschrieben.

- Niedermoortorf: Es ist ebenfalls sinnvoll, Niedermoortorf (Niedermoortorf) in den Boden einzuarbeiten. Im Gegensatz zu Hochmoortorf hat er einen pH-Wert, der näher am natürlichen Gartenboden liegt, und lässt sich gut mit anderen Komponenten wie Kompost oder Bentonit kombinieren. Niedermoortorf verbessert die Bodenstruktur, erhöht die Wasserspeicherfähigkeit und unterstützt das Bodenleben. Dadurch erhält der junge Rasen bessere Bedingungen für die Wurzelbildung und ein gleichmäßiges Wachstum. Besonders geeignet ist er für leichte und sandige Böden, da er Feuchtigkeit und Nährstoffe im Wurzelbereich hält. Gleichzeitig ist er auch auf schweren, lehmigen Böden sinnvoll – dort sorgt er vor allem für eine bessere Durchlüftung, die für die Wurzelentwicklung entscheidend ist. Dieser Aspekt wird häufig vernachlässigt, weshalb Maßnahmen wie die spätere Aeration so wichtig sind.
Noch ein Hinweis zur Mykorrhiza: Es handelt sich nicht um unsere einheimischen symbiotischen Pilze und sie haben spezifische Umweltanforderungen. Ohne Niedermoortorf und Bentonit ist ihre Beständigkeit im Boden daher gering. In solchen Fällen müsste regelmäßig Kompost nachgeführt und Mykorrhiza erneut eingebracht werden, um eine stabile Symbiose mit den Wurzeln aufrechtzuerhalten.

- Nächster Schritt: Auf den vorbereiteten Boden wird Mykorrhiza ausgebracht. Dafür kann eine fertige organische Mischung mit Mykorrhiza wie „Pflanzendünger mit Mykorrhiza 4x1“ verwendet werden. Warum diese Form der Anwendung sinnvoll ist, habe ich oben im Abschnitt II ausführlich erläutert. Anschließend wird das Saatgut ausgebracht.
Häufige Frage:
Lohnt es sich, die billigsten oder die teuersten Rasensamen zu kaufen?
Antwort: Die billigsten Mischungen sind sehr oft die schlechteste Wahl. Sie enthalten meist verschiedene Arten, darunter auch Futtergräser. Diese wachsen schnell, sind aber nicht für einen dauerhaften und optisch ansprechenden Rasen geeignet. Anfangs kann der Rasen gut aussehen, verliert jedoch schnell an Qualität.
Die teuersten Mischungen sind in der Regel hochwertig, oft selektiert und geprüft. Man sollte jedoch berücksichtigen, dass der Preis nicht nur durch die Qualität, sondern auch durch Marketing, Werbung und Verkaufsort (z. B. Baumärkte) bestimmt wird.
In der Praxis sind daher häufig Mischungen aus dem mittleren Preissegment die beste Wahl. Dort findet man qualitativ gutes Saatgut ohne Unkrautanteile und mit sinnvoll zusammengestellten Arten – ohne zusätzliche Marketingkosten. Diese Mischungen sind oft weniger präsent im Handel und müssen gezielt gesucht werden.
Entscheidend ist jedoch nicht der Preis, sondern die Zusammensetzung. Die Auswahl der richtigen Arten und deren Verhältnis bestimmt, ob der Rasen dauerhaft dicht, belastbar und widerstandsfähig ist.

- Nächster Schritt: Anschließend wird alles mit Erde bedeckt und idealerweise leicht angewalzt. Die Samen sollten mit einer etwa 3 cm dicken Erdschicht bedeckt werden, um eine ausreichende Feuchtigkeit zu gewährleisten und das Auspicken durch Vögel zu verhindern. Diese Abdeckung sorgt zudem für ein gleichmäßigeres Auflaufen.
Nach der Mykorrhizierung sollte die Verwendung mineralischer Dünger – insbesondere in der Anfangsphase – eingeschränkt werden, damit sich die Mykorrhiza ungestört entwickeln und mit den Wurzeln verbinden kann. Auch der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel sollte reduziert werden.
- VERLEGUNG VON ROLLRASEN

Hinweis – Vor jeder Rasenanlage sollte noch vor der Bodenvorbereitung ein Maulwurfschutzgitter verlegt werden. Das ist die effektivste Methode, um den Rasen vor unerwünschten Erdhügeln zu schützen, insbesondere bei einer Neuanlage.

Zuerst werden Kompost, Bentonit und Niedermoortorf in den Boden eingearbeitet und gründlich vermischt. Die Eigenschaften dieser Komponenten wurden oben beschrieben. Auf den vorbereiteten Boden wird Mykorrhiza ausgebracht. Dafür kann eine fertige organische Mischung wie „Pflanzendünger mit Mykorrhiza“ verwendet werden. Anschließend wird der Rollrasen verlegt und gewässert.
Nach der Anlage sollte die Verwendung mineralischer Dünger in der Anfangsphase eingeschränkt werden, damit sich die Mykorrhiza ungestört entwickeln und mit den Wurzeln verbinden kann. Auch der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel sollte reduziert werden.
- PFLEGE ÄLTERER RASENFLÄCHEN
Es ist sinnvoll, Aeration und Vertikutieren durchzuführen – also Maßnahmen zur Belüftung des Rasens. Diese fördern die Regeneration, verbessern die Bestockung und intensivieren die Grünfärbung.

Zuerst Aeration – Ziel der Aeration ist die Lockerung des Wurzelsystems, was zu schnellerer Regeneration, besserem Wachstum und einer insgesamt besseren Kondition des Rasens führt. Sie sollte zweimal jährlich durchgeführt werden: im März und im Oktober. Vor dem Eingriff sollte der Rasen gemäht sein. Wichtig ist eine gleichmäßige Durchführung – am besten in Bahnen in eine Richtung.

Jetzt Vertikutieren – Ziel ist die Entfernung abgestorbener Pflanzenteile (Filz, Rasenstroh) sowie von Unkräutern, z. B. Moos. Dadurch erhält der Rasen besseren Zugang zu Luft, Wasser und Licht. Im Gegensatz zur Aeration ist Vertikutieren deutlich intensiver, daher empfehle ich es nicht bei frisch angesäten Rasenflächen.
Hier sollte man mindestens 2 Jahre warten. Bei Rollrasen ist die Situation anders – dieser verfügt bereits über ein gut entwickeltes Wurzelsystem, sodass die Maßnahme möglich ist, allerdings bei jungen Flächen vorsichtiger durchgeführt werden sollte als bei älteren. Ich empfehle, mindestens einmal jährlich zu vertikutieren, beginnend im frühen Frühjahr, kurz nach dem ersten Mähen.

Der Zeitpunkt des Vertikutierens ist entscheidend
Der sicherste und effektivste Zeitpunkt ist das Frühjahr – ausschließlich das Frühjahr. Eine Durchführung im Herbst empfehle ich nicht. Vertikutieren greift stark in die Grasnarbe ein und legt teilweise das Wurzelsystem frei. Bei frostigen Wintern ohne Schneedecke kann dies zu Frostschäden führen.
Zusätzlich ist der Rasen im Herbst oft nicht optimal auf den Winter vorbereitet – insbesondere bei falscher Stickstoffdüngung. Schäden werden häufig erst im Frühjahr sichtbar (März–April) in Form von Ausdünnungen oder abgestorbenen Bereichen.

Ebenso problematisch ist ein zu früher Termin im Frühjahr. Viele führen die Maßnahme bereits im März durch, oft im Rahmen der ersten Pflegearbeiten nach dem Winter. Das ist ein Fehler. Der Rasen beginnt erst aus der Ruhephase zu kommen und verliert dabei seine hohe Frostresistenz. Das Wurzelsystem wird erst bei Bodentemperaturen von etwa 8–12 °C aktiv. Ein zu früher Eingriff bedeutet eine starke Belastung der Wurzeln zu einem Zeitpunkt, an dem sie sich noch nicht regenerieren können. Gleichzeitig erhöht sich das Risiko von Spätfrösten. In der Praxis führt das zu einem verzögerten Start und einer schwächeren Entwicklung des Rasens.

Daher sollte man diesen Eingriff nicht überstürzen. Der beste Zeitpunkt ist erreicht, wenn der Rasen sichtbar wächst, junge Triebe vorhanden sind und die Grasnarbe elastisch sowie gut verwurzelt ist (nicht leicht herausziehbar). Erst dann ist eine schnelle Regeneration gewährleistet, und die Maßnahme kann sinnvoll mit einer Düngung kombiniert werden.
Nach den Maßnahmen
folgt die Bodenverbesserung
Der Boden wird mit Bentonit und Mykorrhiza bestreut. Zusätzlich kann ein organischer Dünger wie Hornmehl eingearbeitet werden. Wichtig ist, dass die Stoffe in den Boden gelangen. Anschließend sollte gewässert werden, damit die Nährstoffe in tiefere Schichten transportiert werden.

An dieser Stelle lohnt sich ein Hinweis auf das häufig praktizierte Besanden des Rasens. Diese Maßnahme kann gute Ergebnisse bringen, jedoch vor allem bei regelmäßiger und konsequenter Anwendung sowie unter bestimmten Bedingungen (z. B. auf Sportflächen). Im Hausgarten kann gelegentliches Besanden die Bodenstruktur langfristig sogar verschlechtern, insbesondere bei schweren Böden.
In der Praxis ist daher die Anwendung organischer Substanz, z. B. Kompost mit Erde, die sicherere und nachhaltigere Lösung. Sie verbessert die Bodenstruktur, erhöht die Wasserspeicherfähigkeit und unterstützt das Bodenleben.
Alle genannten Komponenten wie Hornmehl, Bentonit, Niedermoortorf und „Pflanzendünger mit Mykorrhiza 4x1“ sind bei uns vor Ort in Wulkau oder im Online-Shop erhältlich.
- STADION-MYTHOS
Bonus zum Bonus –:)
Häufig hört man das Argument, dass auf Fußballstadien der Rasen das ganze Jahr über gut aussieht, weshalb man ihn auch im Garten im Herbst „im Wachstum halten“ könne, z. B. durch Stickstoffdüngung.
Das ist ein falscher Vergleich.
Auf professionellen Anlagen herrschen völlig andere Bedingungen als im Garten. Dort werden Bodenerwärmungssysteme eingesetzt (z. B. in Stadien wie Allianz Arena oder Signal Iduna Park), die ein Durchfrieren verhindern und die Aktivität des Wurzelsystems aufrechterhalten. Zusätzlich kommen spezielle Beleuchtung, präzise Düngung sowie eine kontinuierliche Kontrolle von Feuchtigkeit und Bodenstruktur zum Einsatz.
Unter solchen Bedingungen kann der Rasen tatsächlich länger aktiv bleiben und geht nicht vollständig in die Ruhephase über.
Im Garten sieht die Situation anders aus. Sinkende Temperaturen im Herbst führen zu einer natürlichen Vorbereitung auf den Winter – das oberirdische Wachstum wird reduziert und die Pflanze geht in die Ruhephase über.
Eine Stickstoffdüngung in diesem Zeitraum regt das Wachstum an, obwohl es physiologisch nicht mehr sinnvoll ist. Es entstehen weiche, weniger widerstandsfähige Gewebe, die anfälliger für Frost und Krankheiten sind. Zusätzlich steigt das Risiko von Schneeschimmel. Diese Krankheit tritt nicht nur unter Schneedecke auf, sondern kann sich auch bei milden, feuchten Winterbedingungen entwickeln – insbesondere dann, wenn der Rasen zu spät zum Wachstum angeregt wurde und nicht ausreichend in die Ruhephase übergehen konnte. Die Folgen werden oft erst im Frühjahr sichtbar – in Form von Ausdünnungen oder abgestorbenen Bereichen des Rasens.

Vor dem Kauf von Thujen sollte man gründlich überlegen, ob man ihre Anforderungen erfüllen kann. Damit unsere Thuja-Hecke schön und gesund aussieht, müssen wir die richtigen natürlichen Voraussetzungen schaffen. Durch die richtige Vorgehensweise danken es uns die Heckenpflanzen mit einem wunderbaren Aussehen.
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